Wahlkurs CBE-Lehrausgang FLIP

FLIP = ERSTE Financial Life Park- Hier kann man lernen, wie man mit Geld (besser) umgeht.

Das FLIP ist die größte Finanzbildungs-Initiative Europas. Hier kann man bereits früh interaktiv und spielerisch erfahren, wie man mit Geld umgeht, worauf man achten muss, was man planen kann und wo es Risken gibt. Antworten finden auf wichtige Fragen also, die jedem Menschen im Lauf eines Geldlebens mit Sicherheit begegnen werden.

Der Start beginnt mit dem wallet und ersten Fragestellungen, z.B. wie hoch sind die anteiligen Kosten für Wohnen, wie plant man sein Leben mit 80 Euro als Schüler/in, mit 800 Euro als Lehrling, als Student/in mit 730 Euro oder als jemand, der bereits am Beginn seines aktiven Berufslebens steht? Wohnen, Freizeit, Ernährung usw. sind unterschiedlich gewichtet, Schulden machen geht fast nicht.

Bei der „Radlerstation“ geht es um Fragen zur Veranlagung: Unterschied zwischen Dauer- und Einziehungsauftrag, Rentabilität und Kontokorrentkredit, Überziehungsrahmen, Zinssätze von bis zu 10%; beim „Tresor“ erfährt man alles rund ums Schließfach, dass „Wert“ und „Preis“ differieren können, denn es gibt auch verborgene (immaterielle) Werte.

Im "Meinungsforum" gibt es Vorinformationen für Produkte – hier konkret um einen bindenden Handyvertrag- Begriffe wie Vertrag, Zusatzklauseln, Tarife, Laufzeit, Ratenzahlung   werden behandelt.

Und bei der Station "Getting global" kann man erahnen, welche weltweiten Auswirkungen die millionenfache Nachfrage von Produkten, wie beispielsweise electronic devices (tablet, handy) hat:

Wir nutzen Tablets und Handys in Europa - sind wir   über die benötigten Rohstoffe, deren weltweite Vorkommen, den Abbau  informiert? 

In Zentralafrika wird Coltan abgebaut und Tantal hergestellt, in mühevoller Arbeit unter schwierigsten Bedingungen zu niedrigsten Lohnkosten; In Südamerika (Bolivien) ist es Lithium, das für Akkus benötigt wird, in Japan werden Chips hergestellt, unter extremen Bedingungen (  absolut staubfreie Räume), in der VR China sind die Assembling-Werke, die Geräte werden kostengünstig zusammengebaut, wenn dort die Lohnkosten zu stark ansteigen, dann beginnt das Outsourcing der Produktion in  Nachbarstaaten wie Vietnam, Laos, Kambodscha…

Würdest du "faire Geräte" kaufen, auch wenn sie weniger leistungsfähig und teurer wären? Die Diskussion ergibt unterschiedliche statements.

Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung und erneute Beantwortung der ersten fünf Fragen, mit Vergleich zu den Antworten vor dem Rundgang. Die Gruppe wurde dann ausdrücklich für ihr gutes Wirtschaftwissen gelobt!

Zum Besitz des Unternehmerführerscheines, Modul A, gratulieren wir ganz herzlich :

Anna KOPENEC , Lara ALI, , Arleen FISCHER ,Joanna CHEN, Elvir KÄFER, Christopher KLEISS, Corinna SOBOTKA, Amina TOUATI, Sonja WANG, Andreas MEDUNA, Petra GWECHENBERGER und Nick MLICKO !

Es gab zwei Auszeichnungen, drei gute Erfolge und sieben „Bestanden“!

Mag. Elisabeth Dittrich