Erasmusprojekt Entrepreneurship Matters

Im September 2019 startete das von der Europäischen Kommission mittels Eramsus+ geförderte Projekt Entrepreneurship Matters – kurz e-mates am GRG 21 Ödenburger Straße (www.e-mates.eu). Ziel des Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler Kompetenzen für das zukünftige Berufsleben, aber auch Studienleben zu vermitteln. Die teilnehmenden Klassen 6b (KV Silvia Kreiner) und 6e (KV Sine Bachkönig) müssen dazu in einem Online Kurs (eTwinning.net) regelmäßig Aufgaben bewältigen. 

Am Projekt sind Schulen aus ganz Europa – konkret aus Bulgarien, Griechenland, Italien, Portugal und Rumänien beteiligt. Jede Schule wird im Rahmen dieses Projektes von allen Partnerschulen besucht, dabei fährt eine Delegation von Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern in das Partnerland.
Anfang November war nun der erste kurzfristige Schulaustausch, der von der Koordinierungsschule Profilirana ezikova gimnazia 'Ekzarh Yossif I' in Lovech (Bulgarien) geplant wurde (http://eg.lovechnet.com/).
Am 4. November traf sich das Team Ödenburg um 12 Uhr Mittag am Hauptbahnhof Wien um zum Flughafen zu fahren.


v.l.n.r: Prof. Janina Pillichshammer, Magdalena Grünstetter, Daniel Ammerling, Ana Smiljic, Carina Thaler und Laura Staudinger, nicht am Bild: Projektkoordinator Prof. Thomas Baldauf

Gemeinsam sind wir dann nach Sofia mit den Austrian Airlines geflogen

Die offizielle Eröffnung des Austausch fand am 5. November statt. Die Zeremonie begann mit den Ansprachen des Schulleiters der Gastschule, Herrn Radoslav Hitov, und der offiziellen Gäste - Herrn Ilian Todorov, stellvertretender Bezirkshauptmann des Bezirks Lovech, Herrn Ventsislav Hristov, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Lovech, und Herrn Elenko Nachev, Leiter des regionalen Inspektorats - Lovech. Die Koordinatoren der sechs Partnerschulen hissten gemeinsam die EU-Flagge unter dem Klang von "Ode an die Freude". Die feierliche Zeremonie endete mit Volkstänzen, danach wurden die Gäste, wie es die alte Tradition ist, mit hausgemachtem Brot vor der America for Bulgaria Hall begrüßt, wo die Präsentation der internationalen Teams während der Pressekonferenz stattfand. 

Das Programm dieses Austauschs war äußerst interessant und abwechslungsreich. Dazu gehörte auch ein Besuch der Prohodna-Höhle in der Stadt Lukovit, die der Hauptzweck des Austauschs war. Zwei Öffnungen der 300 Millionen Alten Höhle geben ihr den regionalen Namen „Gods Eyes“.

Nachdem sie die interessante Geschichte dieses Naturphänomens kennengelernt hatten, bestand die Aufgabe der Partnerteams darin, Vorschläge für die Entwicklung des Standorts zu einem attraktiven Reiseziel mit den Möglichkeiten der virtuellen und erweiterten Realität zu unterbreiten.

Am Morgen des 6. November fanden zwei Schulungen zur Verbreitung bewährter Praxis statt. Der erste war eine Demonstration der Fähigkeiten und Kompetenzen, die junge Animateure besitzen sollten, sowie eine Einführung in die täglichen Herausforderungen, mit denen sie zu kämpfen haben. Der zweite Workshop zielte darauf ab, die Partner in die Methodik der professionellen Debatten einzuführen. Es wurde eine interessante Präsentation der BEST Foundation - Bulgarian English Speech and Debate Turniere gezeigt - mit einem Schwerpunkt auf den Leistungen der bulgarischen Schüler bei den heimischen Turnieren. Unter der Leitung von Frau Allison Rice, einer Fulbright Assistant English Teacher an der Gastschule, führten die Schüler dann eine interessante Debatte über unbezahlte Praktika.  

Die Gäste hatten die Möglichkeit, sich mit den Leistungen und den guten Praktiken der Gastschule, die eine beeindruckende Tradition im Fremdsprachenunterricht hat, vertraut zu machen, durch ein Video über die Schule und durch den Besuch im Unterricht.

Das Programm des ersten Austauschbesuchs beinhaltete auch die Besichtigung von mehreren Sehenswürdigkeiten, die in den Reiseleiter aufgenommen werden, den die Partnerschaft als Endprodukt anbieten möchte.


Die vom Gastgeberteam organisierten Bildungsreisen boten den Gästen die Möglichkeit, das Trojaner Kloster und den ethnographischen Komplex im Dorf Oreshak sowie die Wahrzeichen von Lovech zu besuchen.

Auch die lokale Politik war Teil des Austausches, so wurden wir im Sitzungssaal des Stadtrates von Lovech durch den Bürgermeister persönliche empfangen.

Die Schüler haben nicht nur Freundschaften geschlossen und viel Spaß bei allen Aktivitäten gehabt, sondern auch viel über die lokale Gemeinschaft und das Land ihrer Gastgeber gelernt. Sie erwarben wertvolle Fähigkeiten in diesem interkulturellen Austausch und konnten ihre Englisch-Fremdsprachenkenntnisse in der Praxis erproben.

Alle Teilnehmer des ersten kurzfristigen Schüleraustauschs lernten das bulgarische Bildungssystem und innovative Ansätze im Schulmanagement sowie die lokale Kultur, das Volkshandwerk und die Bräuche, die Küche und den Lebensstil Bulgariens kennen. Da die Schüler bei Gastfamilien untergebracht waren bekamen Sie ein stärkeres Gefühl der europäischen Zugehörigkeit und wurden Teil der Familie der Mitschüler.